Pressevorschau

K 2016

The World's No. 1 Trade Fair for Plastics and Rubber

19. - 26. Oktober 2016

Messegelände Düsseldorf

www.k-online.de

Halle 14 Stand 14 / A41

WICKERT mit Industrie 4.0 auf der K 2016

Pressentechnik von morgen heute wirklich

Der Landauer Pressenspezialist stellt auf der K 2016 eine großformatige Presse des Typs WKP 1600 S vor. Das Besondere: Diese Presse ist mittels Animation in einen Gesamtverbund von fünf Pressen integriert. Da die Präsentation der kompletten Anlage schon alleine von der Größe her auf der Messe jeden Rahmen sprengen würde, nutzt WICKERT die Kombination von Animation und realer Presse um den Stand-Besuchern diese Anlage umfassend auch im Detail zu zeigen.
Gezeigt wird damit auch, wie im Rahmen von „Industrie 4.0“ die physikalischen und virtuellen Welten der Anlagen verschmelzen.

Mit der WKP 5000 S präsentiert WICKERT eine neue Generation der Anlagenbedienung und Anlagenvernetzung. Vorgestellt werden intelligente Lösungen in den Bereichen Maschinen und IT. So ist der (autorisierte) externe Zugriff auf die Anlage in Real-Time ebenso zu erleben wie die Real-Time Verfolgung von Bedienerhandlungen und Prozessdaten im Rahmen eines neuen Steuerungskonzepts. Im Rahmen des Smart Factory-Konzepts geht die Integration soweit, dass die komplette Fabrik mittels WICKERT-Link über eine zentrale Zugriffsstation für alle Anlagenteilnehmer möglich wird. Proaktive Aktionen der Presse bei notwendigen Instandhaltungs-, UVV- oder Reparatur-Maßnahmen runden die vernetzte Fabrik dieser modernen WICKERT Anlagen ab.

13.500 kN Composite-Presse ging durchs Dach

Eine Composite-Presse mit Heizplattenabmessungen von mehr als 3.500 x 3.500 mm verlangt nicht nur besondere Leistungen in Entwicklung und Fertigung. Logistische Kreativität war gefragt. Die erforderliche Genauigkeit der Anlage samt dazugehöriger Optionen setzte eine solide 1-teilige Schweißkonstruktion der Pressenrahmen voraus. Was ein Vorteil für die Fertigungsgenauigkeit ist, war Nachteil für die Montage in den WICKERT Fertigungshallen. Schon der Rahmen passte nicht mehr durch die normalen Tore der Montagehallen. Der Weg zur Montage führte über eine Dachluke der Halle. Diese Großpresse sollte neue Composite-Verarbeitungsschritte ermöglichen. Die Sicherstellung der einzelnen Prozessparameter vor Auslieferung an den Kunden stand an 1. Stelle. Deshalb entschloss sich der Pfälzer Pressenspezialist vor der Auslieferung eine komplette Inbetriebnahme im Werk in Landau durchzuführen. Nach ausgiebigen und auf Anhieb erfolgreichen Tests von Funktion und Präzision führte der Weg der Presse erneut über das Dach. Anschließend nahmen insgesamt sieben Schwerlasttransporter die nächtliche Fahrt zum Hafen auf.

Die Kranführer leisteten nicht nur bei der Einbringung des Rahmens und der Verladung der fertigen Presse Maßarbeit. Im Rahmen der Montage der 13.500 kN-Presse mussten Bauteile mit Einzelgewichten von mehr als 50 Tonnen absolut präzise eingebracht werden.


Rahmen der 13500 kN Composite-Presse, die „durch die Hallendecke gehen.“

Der Weg an den späteren Fertigungsstandort führte durchs Dach einer der WICKERT-Montagehallen.

Entwicklungspresse für Leichtbautechnologie

Die WICKERT Maschinenbau, Landau/Pfalz, lieferte eine WKP 4700 S Composite Presse nach Japan aus. Dort dient sie dem Endkunden zur Entwicklung neuer Materialen und innovativer Prozesse rundum die Leichtbautechnologie im Automobilsektor. Für diese Aufgabe ist die WKP 4700 S bestens ausgestattet: Mit dieser Presse können hochpräzise Kompressionspressverfahren sowie Hochdruck RTM-Prozesse realisiert werden. Um Tests während LFTD-Prozessen unter Vakuum durchführen zu können, ist die Anlage mit einer Vakuumkammer die 700 mm Gesamthub ausgestattet. Im Beisein des WICKERT Montageteams wurde das Composite Testcenter feierlich eröffnet.