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15.02.2017 14:31 Alter: 249 days
Kategorie: News 2017

Wickert Maschinenbau GmbH unterstützt seine Kunden bei alternativen Prozessen zum Autoklaven


Die Wickert Maschinenbau GmbH (Landau in der Pfalz), weltweit führender Hersteller für kundenspezifische hydraulische Pressen sowie Pressensysteme für formgebende Verfahren, hat im Bereich Leichtbaufertigung eine Hochtemperatur-Vakuumpresse entwickelt, als Alternative zum fertigen im Autoklave.

Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilzulieferer, die einem Produktionsratenanstieg gegenüberstehen, begrüßen diese Entwicklung, welche eine deutliche Zykluszeitverkürzung sowie in einigen Bereichen höhere Prozessqualitäten, verbunden mit einer deutlichen Preisreduktion pro Bauteil liefert. Die relativ hohen Betriebskosten des Autoklaven, der Mangel an Bauteilkonsistenz sowie Bauteiloberflächenqualität, höhere Dickentoleranzen und lange Prozesszeiten in Verbindung mit der Fertigung im Autoklaven begründen diese Resonanz.

Hiermit hat die Wickert Maschinenbau GmbH eine weitere Lösung ,,mehr als Standard‘‘ entwickelt. Die Hochtemperatur-Vakuumpresse, die optional mit einer aktiven Planparallelitätsregelung ausgestattet werden kann, ermöglicht es für gewisse Produktbereiche höchste Bauteilqualitäten mit schnelleren Zykluszeiten zu realisieren.

Die Maximaltemperatur von 425°C für Hochvakuum wurde bereits für eine Heizplattengröße von 1100mm x 1100mm realisiert. Vergleichsweise hohe Heizkapazitäten, die vorgehalten werden, garantieren eine sehr schnelle Aufheizrate von Raumtemperatur auf Prozesstemperatur. In der Regel werden die entsprechenden Heizplatten mit einer 6-Zonenregelung ausgestattet, die schnelle und einfache Einstellmöglichkeit zu verschiedenen Werkzeugspezifika ermöglicht. Temperaturtoleranzen im Bereich ± 1°C sind je nach Prozessanforderungen möglich. Verschiedenste Prozess- und Bedienmodus-Möglichkeiten garantieren einen optimalen Flexibilitätsgrad. Zeit- oder temperaturabhängig sowie wahlweise druckabhängige Umschaltungen garantieren höchste Produktreproduzierbarkeit. Alle Prozessparameter können mittels der internen Steuerung erfasst sowie geloggt werden. Hierzu zählen im Wesentlichen Soll/Ist-Temperaturen der Heizplatten, des Werkzeugs und des Produktes sowie Temperaturgradienten im Aufheiz- als auch wahlweise Abkühlfall und komplette Druck- sowie Wegedaten.

Im Wesentlichen werden die neuen Systeme für Anwendungen und Verarbeiter von ,,High-performace fiber composites‘‘ verwendet. Für Produkt- bzw. Bauteilvarianten aus speziellen Werkstoffen mit Hochtemperaturanwendungen finden sie ebenfalls Anwendung.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Thomas Klimpl, Email: t.klimpl@wickert-presstech.de